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«Holpriger Start» von Obama-Besuch sorgt für Verstimmung mit China

4. September 2016, 05:05 Uhr
Weil keine Rolltreppe bereit stand, musste US-Präsident Barack Obama bei der Ankunft zum G20-Gipfel in Hangzhou einen Nebenausgang der Air Force One benutzen.
© KEYSTONE/AP/CAROLYN KASTER
Der Empfang für US-Präsident Barack Obama am Flughafen Hangzhou in China ist nicht wie geplant verlaufen. Zwischen chinesischen Sicherheitsbeamten und der US-Delegation kam es zu Wortgefechten und Rangeleien.

Erst stand keine Rolltreppe für die Präsidentenmaschine bereit, so dass Präsident Obama fern von TV-Kameras aus dem Flugzeug aussteigen musste. Dann gab es einen Zwischenfall zwischen den chinesischen Sicherheitskräften und mitreisenden US-Journalisten sowie auch der US-Sicherheitsberaterin Susan Rice.

«Ein Mitglied der chinesischen Delegation schrie Mitarbeiter des Weissen Hauses von dem Moment an, an dem die Mediengruppe das Rollfeld betrat», hiess es in Schilderungen von beteiligten US-Journalisten. «Er wollte, dass die US-Presse verschwindet.»

Die Journalisten sollten sich hinter ein blaues Seil zurückziehen - weg von der Ankunftsszene. Auf Widerstand der Journalisten und Mitarbeiter des Weissen Hauses rief er: «Das ist unser Flughafen. Das ist unser Land.»

Als Sicherheitsberaterin Rice und ihr Vize Ben Rhodes das Seil hoben, um zur Ankunft des Präsidenten zu kommen, habe der Mann verärgert versucht, sie daran zu hindern. Der Ablauf des Empfangs sei eigentümlich gewesen. «Sie taten etwas, das nicht erwartet worden war», sagte Rice auf Fragen zu den Vorfällen vom Samstag, die die Berichte vom Obama-Besuch in US-Medien dominierten.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 4. September 2016 05:05
aktualisiert: 4. September 2016 05:05