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Grossbritannien

Hunderte Katzen in Grossbritannien an seltener Krankheit verendet

5. August 2021, 17:28 Uhr
In Grossbritannien sind Hunderte Katzen mutmasslich an einer seltenen Krankheit gestorben. Das berichtete der Sender Sky News am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der Tierarztvereinigung Royal Veterinary College.
ARCHIV - In Großbritannien sind Hunderte Katzen mutmaßlich an einer seltenen Krankheit gestorben. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa
© Keystone/PA Wire/Yui Mok

Mindestens 330 Katzen sollen demnach gestorben und mehr als 500 in Tierkrankenhäusern behandelt worden sein. Allerdings gehen die Fachleute von einer hohen Dunkelziffer aus, da nicht alle Ärzte ihre Zahlen an die Vereinigung melden.

Die sogenannte Panzytopenie könnte Experten zufolge in Zusammenhang mit kontaminiertem Katzenfutter stehen. Die Anzahl der roten und weissen Blutkörperchen sollen bei erkrankten Tieren schnell abnehmen, was tödliche Folgen haben kann. Bestimmte Trockenfutter einiger Hersteller wurden aus Vorsicht dem Bericht zufolge zurückgerufen.

Die britische Lebensmittelbehörde teilte mit, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Ausbruch auch für Menschen eine gesundheitliche Gefahr darstellen könne.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. August 2021 17:25
aktualisiert: 5. August 2021 17:28