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In Nepal läuft die Suche nach den letzten Insassen

Nach Flugzeugabsturz

In Nepal läuft die Suche nach den letzten Insassen

· Online seit 16.01.2023, 07:30 Uhr
Nach dem Flugzeugabsturz in Nepal mit Dutzenden Toten geht die Suche nach den letzten Insassen weiter. Bislang seien die Leichen von 66 der 72 Menschen an Bord gefunden und zur Identifizierung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte der Koordinator der Rettungsarbeiten vor Ort am Montagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Anschliessend würden die Leichen an die Angehörigen übergeben.

Quelle: CH Media Video Unit / Silja Hänggi / 15.01.2022

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Am Sonntagabend noch hatte die betroffene nepalesische Yeti Airlines den Tod von 69 Menschen bestätigt. Der Koordinator erklärte die Differenz damit, dass Teams an mehreren Orten bei dem Wrack in und um eine 300 Meter tiefe Schlucht in der Stadt Pokhara nach Leichen suchten und einige doppelt gezählt worden seien. Die Ermittlungen zu der Absturzursache dauerten an. Die Blackbox sei noch nicht gefunden worden, sagte der Koordinator.

Zwischen Kathmandu und Pokhara

Die Maschine verunglückte am Sonntagmorgen auf dem etwa halbstündigen Flug zwischen der Hauptstadt Kathmandu und der zweitgrössten Stadt Pokhara beim Landeanflug, wie es von der nepalesischen Luftfahrtbehörde hiess.

Pokhara ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im Himalaya, unter anderem zum Annapurna-Massiv, einer beliebten Wanderregion. Es ist eines der schlimmsten Luftverkehrsunglücke seit Jahren in dem armen Land.

Schnell ändernde Wetterverhältnisse

In Nepal gibt es immer wieder Flugzeugabstürze. Das hat unter anderem damit zu tun, dass dort viele der welthöchsten Berge liegen, darunter der Mount Everest, und sich Wetterverhältnisse schnell ändern können.

Die Sicherheitsaufsicht durch die nepalesischen Luftfahrtbehörden ist aus Sicht der EU zudem nicht ausreichend. Wegen Sicherheitsbedenken dürfen nepalesische Fluggesellschaften deshalb nicht im EU-Luftraum fliegen. Auch die Fluggesellschaft Yeti Airlines, für die die Unglücksmaschine im Einsatz war, steht wegen Sicherheitsbedenken auf einer schwarzen Liste der EU.

(sda/hap)

veröffentlicht: 16. Januar 2023 07:30
aktualisiert: 16. Januar 2023 07:30
Quelle: Today-Zentralredaktion

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