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Lieferprobleme beim iPhone 14 Pro durch Covid-Beschränkungen

7. November 2022, 06:15 Uhr
Mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat Apple mit erheblichen Lieferengpässen beim neuen iPhone 14 Pro zu kämpfen. Die Produktion im Hauptwerk in China werde aktuell von Covid-Einschränkungen beeinträchtigt, teilte Apple in der Nacht zum Montag mit.
Mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat Apple mit erheblichen Lieferengpässen beim neuen iPhone 14 Pro zu kämpfen. Die Produktion im Hauptwerk in China werde aktuell von Covid-Einschränkungen beeinträchtigt, teilte Apple in der Nacht zum Montag mit. (Archivbild)
© KEYSTONE/FR171758 AP/YUKI IWAMURA
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Die Fabrik laufe mit deutlich reduziertem Ausstoss. Für die Kunden werde das längere Wartezeiten bedeuten. In den Weihnachtsquartalen macht Apple traditionell das grösste Geschäft - und verdrängt sogar meist Samsung von der Spitzenposition im Smartphone-Markt. Von den Engpässen seien sowohl das iPhone 14 Pro als auch das grössere iPhone 14 Pro Max betroffen, teilte Apple mit.

Nachfrage nach neuem iPhone-Modell gross

Die Modelle warten erst im September zusammen mit dem iPhone 14 auf den Markt gekommen. Die Pro-Versionen stattete Apple in diesem Jahr unter anderem mit deutlich besseren Kameras als die Basis-Modelle aus - und sie sind laut Marktforschern entsprechend populär. Die Nachfrage sei ungebrochen, betonte Apple. Die Lieferprobleme dürften auch auf die Geschäftszahlen durchschlagen.

Miserable Zustände in Fabrik

Foxconn hatte einen deutlichen Anstieg von Corona-Infektionen in seiner Fabrik in Zhengzhou festgestellt, weshalb die taiwanische Firma die Anlage abriegelte. Ende Oktober flüchteten verstörte Beschäftigte zu Fuss aus dem Areal, um eine Corona-Infektion zu vermeiden und auch den herrschenden Restriktionen zu entkommen. Einige der Arbeiter klagten über miserable Zustände in der Fabrik, in der hunderttausende Menschen arbeiten.

Am vergangenen Mittwoch verhängten dann die örtlichen Behörden einen Lockdown über eine Zone rund um die Foxconn-Anlage. Von dieser Massnahme sind 600'000 Menschen betroffen.

Foxconn teilte am Donnerstag mit, es arbeite mit der chinesischen Regierung bei der Bekämpfung der Pandemie zusammen, damit die Produktion «so rasch wie möglich wieder auf voller Kapazität» laufe. Zugleich warnte das Unternehmen, dass es infolge der Lockdowns seine Geschäftserwartungen für das vierte Quartal nach unten revidieren müsse.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. November 2022 06:16
aktualisiert: 7. November 2022 06:16