Streik

Lufthansa-Chef ist zu Schlichtung bereit

7. November 2019, 09:56 Uhr
Bei der Lufthansa haben Flugbegleiter einen zweitägigen Streik begonnen - viele Lufthansa-Maschinen bleiben daher am Donnerstag und Freitag am Boden. (Archivbild)
Bei der Lufthansa haben Flugbegleiter einen zweitägigen Streik begonnen - viele Lufthansa-Maschinen bleiben daher am Donnerstag und Freitag am Boden. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST
Die Lufthansa ist im Streit mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO nach den Worten von Vorstandschef Carsten Spohr zu einer Schlichtung bereit. Das Unternehmen wolle mit allen drei Gewerkschaften der Kabine Gespräche aufnehmen, erklärte Spohr am Donnerstag.

«Dieses schliesst ausdrücklich auch wieder Gespräche mit der Ufo ein - mit dem Ziel, im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter die gestern von der Ufo angebotene Schlichtung zu vereinbaren.» Spohr hatte die Gewerkschaften wegen des von UFO geplanten Streiks am Donnerstag und Freitag kurzfristig zu einem Gespräch am Mittwochabend eingeladen.

Die UFO-Vertreter nahmen nicht teil, weil sie vor dem Arbeitsgericht Versuche des Unternehmens abwehren mussten, den Streik zu untersagen. Die Lufthansa scheiterte damit in beiden Instanzen. Am Morgen begann der Streik, durch den bis Freitag 24 Uhr insgesamt 1300 Flüge ausfallen werden. Davon sind 180'000 Kunden betroffen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. November 2019 09:40
aktualisiert: 7. November 2019 09:56