Coronavirus

Make-up in der Krise: Frau trägt keinen Lippenstift mehr

9. September 2020, 11:01 Uhr
Die Coronakrise wirkt sich gar auf den Verkauf von Kosmetikprodukten aus. Wegen häufigen Tragens von Gesichtsschutzmasken werden kaum noch Lippenstifte gekauft, Mascaras hingegen boomen.
Während der Coronakrise ist das Tragen von Lippenstift zur Seltenheit geworden. (Symbolbild)
© iStock

Die Maske hat das Tragen von Lippenstift sinnlos gemacht: Der Markt von Lippenstiften ist in der Krise stark eingebrochen. Der weltweite Absatz von Lippenstift brach um 49 Prozent ein, der von Lipgloss um 32 Prozent, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Obwohl Lippenstift einst als «krisensicher» galt.

So stellte Leonard Lauder, Erbe des US-Konzerns Estée Lauder, einst den Index auf: Ist die wirtschaftliche Lage nicht so rosig, wird mehr Lippenstift gekauft, denn Lippenstift ist günstig und macht gute Laune. Die Theorie bestätigte sich durch mehrere Krisen hindurch, nur bei einer macht sie nun halt.

Statt Lippenstift kaufen Frauen seit der Coronakrise hingegen mehr Wimperntusche. Der Markt vergrösserte sich in manchen Ländern um ganze 150 Prozent. Allgemein könnte sich der Kosmetikmarkt nun ändern, denn die Gesichtsschutzmaske wird uns noch eine Weile begleiten. Kosmetikverkäufer sehen in der Krise auch Chance: Es könnten Cremes entwickelt werden, speziell auf die Bedürfnisse der Haut unter der Maske abgestimmt.

(gbo)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 9. September 2020 09:58
aktualisiert: 9. September 2020 11:01
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