Russland

Medwedew: Militäreinsatz in Ukraine wird trotz Sanktionen fortgesetzt

26. Februar 2022, 15:29 Uhr
Russland will laut Ex-Präsident Dmitri Medwedew den Einmarsch in die Ukraine nicht abbrechen. Auch die Strafmassnahmen des Westens würden daran nichts ändern.
Nach der Suspendierung Russlands aus dem Europarat brachte Medwedew die Wiedereinführung der Todesstrafe ins Spiel.
© Keystone/Pool Sputnik Government/AP/Yekaterina Shtukina

«Die Militäroperation zum Schutz des Donbass wird vollständig und bis zum Erreichen aller Ergebnisse durchgeführt. Nicht mehr und nicht weniger», schrieb der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats am Samstag im sozialen Netzwerk Vkontakte.

Medwedew bezeichnete die Sanktionen des Westens als «politische Ohnmacht, die sich aus der Unfähigkeit ergibt, den Kurs Russlands zu ändern». «Jetzt werden wir von überall vertrieben, bestraft, verängstigt, aber wir haben wieder keine Angst», sagte der Vertraute von Präsident Wladimir Putin. Russland werde «spiegelbildlich» antworten. Diplomatische Beziehungen zum Westen seien «nicht besonders erforderlich». Es sei an der Zeit, «die Botschaften mit Schlössern zu verschliessen». Auch im Föderationsrat kam zuvor schon dieser Vorschlag auf. Nach der Suspendierung Russlands aus dem Europarat brachte Medwedew die Wiedereinführung der Todesstrafe ins Spiel. Auch das wurde bereits in Russland diskutiert. 

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. Februar 2022 15:29
aktualisiert: 26. Februar 2022 15:29
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