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Grossbritannien

Mexiko lässt Astrazeneca-Impfstoff zu

5. Januar 2021, 08:46 Uhr
Auch Mexiko hat den Coronavirus-Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford zugelassen. Die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken (Cofepris) erteilte am Montag nach eigenen Angaben eine Notfallzulassung des Vakzins. Grossbritannien, das das Mittel als erstes Land zugelassen hatte, begann am Montag, Menschen damit zu impfen. In Lateinamerika hatten vor Mexiko bereits Argentinien und El Salvador das Präparat zugelassen.
Das Bild zeigt eine Ampulle des von der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca produzierten Corona-Impfstoffs. Foto: Liam Mcburney/PA Wire/dpa
© Keystone/PA Wire/Liam Mcburney

Mexiko hatte an Heiligabend als erstes Land Lateinamerikas begonnen, seine Bürger gegen das Coronavirus impfen zu lassen - mit dem Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer. Inzwischen wurden in dem nordamerikanischen Land nach Regierungsangaben knapp 44 000 Menschen damit geimpft.

Der Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca und der Universität Oxford wies in Studien eine geringere Wirksamkeit auf als das Biontech-Präparat, kann aber mit weniger Aufwand gelagert werden und ist deutlich günstiger. Er wird derzeit von den europäischen Zulassungsbehörden geprüft. Im August hatten die Regierungen Argentiniens und Mexikos mit Astrazeneca vereinbart, dass der Impfstoff im Falle einer Zulassung in den zwei Ländern für ganz Lateinamerika ausser Brasilien hergestellt werden solle.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Januar 2021 08:45
aktualisiert: 5. Januar 2021 08:46