Mindestens vier Tote und 18 Vermisste bei Erdrutsch in Chile

17. Dezember 2017, 19:20 Uhr
Trümmer nach dem Erdrutsch in einem Bergort in Chile.
Trümmer nach dem Erdrutsch in einem Bergort in Chile.
© KEYSTONE/EPA EFE / LOS LAGOS INTENDENCIA/CHRISTIAN BROWN HANDOUT
Ein Erdrutsch hat im Süden Chiles mehrere Häuser weggerissen und mindestens vier Menschen getötet. 18 weitere werden noch vermisst, zwölf sind verletzt, wie das Innenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte.

Das Unglück ereignete sich n einer entlegenen Bergregion in den Anden, rund 1300 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile.

Im rund 270 Einwohner zählenden Bergort Villa Santa Lucia, eine Autostunde von der Provinzhauptstadt Chaitén entfernt, trat ein Fluss durch Regen über die Ufer und löste die Schlammlawine aus, erklärte die Bürgermeisterin von Chaitén, Clara Lezcano. Das Innenministerium gab dagegen als Ursache ein Übermass an Regenfällen an, die eine Schlammlawine auf einem Berghang losgelöst habe.

Der Geologiedienst Sernageomin führte die Katastrophe auf die Loslösung einer grossen Eismasse eines Gletschers zurück, wie das Nachrichtenportal Emol berichtete. Rund 20 Häuser und eine Schule seien von dem Erdrutsch betroffen, hiess es. Mehrere Menschen seien obdachlos geworden und harrten in einer Notunterkunft aus.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 17. Dezember 2017 11:12
aktualisiert: 17. Dezember 2017 19:20