Monsun in Indien: Dutzende tot

9. August 2019, 13:46 Uhr
Ein Mann watet durch eine überflutete Strasse in der Stadt Kochi im Bundesstaat Kerala.
Ein Mann watet durch eine überflutete Strasse in der Stadt Kochi im Bundesstaat Kerala.
© Keystone/EPA/PRAKASH ELAMAKKARA
Heftiger Monsun-Regen hat in Südindien mehr als 60 Menschen das Leben gekostet. Sie ertranken in überfluteten Gebieten, wurden von Wassermassen mitgerissen oder unter Trümmern einstürzender Gebäude begraben.

Das berichteten Katastrophenschutzmitarbeiter in den betroffenen Bundesstaaten Kerala, Maharashtra und Karnataka am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Auch der internationale Flughafen Kochi im Bundesstaat Kerala ist überflutet und soll bis Sonntagnachmittag (Ortszeit) geschlossen bleiben, hiess es auf der Internetseite des Airports.

Zudem sollen Schulen in ganzen Bundesstaat Kerala mit seinen mehr als 30 Millionen Einwohnern am Freitag geschlossen bleiben, schrieben lokale Medien. Zehntausende Menschen mussten in den vergangenen Tagen vor den Fluten fliehen.

Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich bis September. Zwar ist der Regen für die Landwirtschaft lebenswichtig - er richtet aber auch immer wieder grossen Schaden an. Jedes Jahr kommen dabei Hunderte Menschen ums Leben.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 9. August 2019 13:19
aktualisiert: 9. August 2019 13:46