Monsun in Indonesien: Mindestens 30 Tote

24. Januar 2019, 13:30 Uhr
Helfer evakuieren vom Hochwasser betroffene Menschen im Süden der Insel Sulawesi.
Helfer evakuieren vom Hochwasser betroffene Menschen im Süden der Insel Sulawesi.
© KEYSTONE/EPA/DAENG MANSUR
Erdrutsche und Überschwemmungen haben im Süden der indonesischen Insel Sulawesi bisher mindestens 30 Menschen das Leben gekostet. Der Chef der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho, rechnete am Donnerstag damit, dass die Zahl der Toten noch steigt.

Weitere Informationen aus den betroffenen Bezirken in der Provinz Sulawesi Selatan gingen noch ein. Die seit Tagen andauernden starken Regenfälle haben in der Provinz in zehn Bezirken Überschwemmungen verursacht und auch die Provinzhauptstadt Makassar unter Wasser gesetzt.

25 Menschen galten den Angaben zufolge als vermisst, weitere 47 wurden verletzt. Mehr als 3300 Menschen mussten angesichts der Wassermassen ihre Häuser verlassen. In der Region herrscht derzeit Regenzeit, der Monsun dauert in den meisten Regionen Indonesiens von etwa November bis März. Dieses Jahr könnte er im Januar und Februar am stärksten ausfallen, hiess es.

Mindestens 26 Todesopfer stammten aus drei Bezirken der Provinz, darunter dem am härtesten getroffenen Distrikt Gowa, wie der Chef der Behörde in der Provinz, Syamsibar, sagte. «Wir hoffen, dass das Wasser sich zurückzieht, sobald der Regen nachlässt.» Erdrutsche und Überschwemmungen sind während der Regenzeit keine Seltenheit.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 24. Januar 2019 13:05
aktualisiert: 24. Januar 2019 13:30