Norweger in Syrien wahrscheinlich von IS-Kämpfern entführt

10. September 2015, 00:38 Uhr
"Sehr ernste und komplizierte Situation": Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg bestätigte am Mittwoch, dass ein Norweger vermutlich von der Dschihadistengruppe IS entführt worden ist. (Archivbild)
"Sehr ernste und komplizierte Situation": Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg bestätigte am Mittwoch, dass ein Norweger vermutlich von der Dschihadistengruppe IS entführt worden ist. (Archivbild)
© KEYSTONE/EPA NTB SCANPIX/AUDUN BRAASTAD
Ein Norweger ist in Syrien aller Wahrscheinlichkeit nach von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) entführt worden. Der Mann in den Vierzigern wird nach Regierungsangaben bereits seit Januar gefangen gehalten. Damals war er in Idlib in Syrien angekommen.

"Dies ist eine sehr ernste und komplizierte Situation", sagte die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg am Mittwochabend. "Unsere Mission ist es, für eine sichere Rückkehr unseres Bürgers nach Norwegen zu sorgen." Dafür sei eine besondere Task Force eingerichtet worden. Alle Hinweise deuteten daraufhin, dass es sich bei den Entführern um Mitglieder der extremistischen Gruppe handle.

Das islamistische Propaganda-Magazin "Dabiq" hatte zuvor Bilder von dem Norweger zusammen mit einem ebenfalls gefangen gehaltenen Chinesen veröffentlicht.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 10. September 2015 00:38
aktualisiert: 10. September 2015 00:38