Krise am Golf

Rebellen planten Angriff mit Sprengstoff-Boot

20. September 2019, 05:54 Uhr
Öl-Anlagen in Flammen in Saudi-Arabien nach einer mutmasslichen Attacke durch Huthi-Rebellen aus dem Jemen. (Archivbild)
Öl-Anlagen in Flammen in Saudi-Arabien nach einer mutmasslichen Attacke durch Huthi-Rebellen aus dem Jemen. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP NASA Worldview
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff der jemenitischen Huthi-Rebellen mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt. Das Boot sei am Donnerstag entdeckt und zerstört worden.

Es sei von der Region Hodeida im Westen des Jemens aus gelenkt worden, meldete die saudiarabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf die Militärkoalition. Das Ziel des geplanten Angriffs war demnach unbekannt.

Die Huthi-Rebellen, die im Bürgerkrieg im Jemen vom Iran unterstützt werden, hatten sich zu den Angriffen auf Ölanlagen des saudiarabischen Staatskonzerns Aramco in Abkaik und Churais am vergangenen Wochenende bekannt. Die US-Regierung macht dagegen den Iran verantwortlich. Auch Saudi-Arabien sieht hinter den Angriffen "unzweifelhaft" den Iran. Die Führung in Teheran bestreitet jede Verwicklung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. September 2019 03:20
aktualisiert: 20. September 2019 05:54