Luftverkehr

Rega legt Pläne für umstrittene Einsatzbasis in Davos auf Eis

17. September 2020, 15:42 Uhr
Die Rettungsflugwacht Rega hat ihre Pläne für eine Einsatzbasis in Davos sistiert.
© Keystone/Rega
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega sistiert die Pläne für die umstrittene Einsatzbasis in Davos. Fortschritte bei drei anderen Projekten in der Region bewogen die Unternehmung zu diesem Entscheid.

Gemeinsam mit der Gemeinde Davos wolle die Rega die Situation in zehn Jahren neu beurteilen, teilte die Stiftung für Luftrettung am Donnerstag mit. Informiert über den Abbruch der Übung wurde auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL.

«Erfreuliche Fortschritte» vermeldet die Rega bei drei bislang teilweise blockierten Projekten zur Erneuerung oder Erweiterung bestehender Einsatzbasen in der Südostschweiz. Genannt werden Samedan GR, Untervaz GR und Mollis GL.

An diesen Standorten seien die Platzverhältnisse zu eng. Es sei nicht möglich zusätzlich Rettungshelikopter über Nacht in den Hangar zu stellen. Deshalb seien Neubauten oder Erweiterungen vorgesehen.

In Davos wollte die Rega eine Einsatzbasis in der Fraktion Frauenkirch bauen. Praktisch zeitgleich dem Bekanntwerden dieses Vorhabens formierte sich im Landwassertal eine Opposition. Unter anderem bildete sich eine Interessengemeinschaft namens «Davos ohne Heliport».

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. September 2020 15:42
aktualisiert: 17. September 2020 15:42