Schlammlawinen erschweren Rettungsarbeiten

9. Juni 2018, 06:23 Uhr
Gefährliche Situation für die Retter: Am Feuervulkan in Guatemala bahnen sich Ströme aus Wasser, Schutt und Gestein einen Weg ins Tal. (Symbolbild)
Gefährliche Situation für die Retter: Am Feuervulkan in Guatemala bahnen sich Ströme aus Wasser, Schutt und Gestein einen Weg ins Tal. (Symbolbild)
© KEYSTONE/AP/MOISES CASTILLO
Regen und Schlammlawinen haben die Rettungsarbeiten am Volcán de Fuego in Guatemala erschwert. An drei Stellen bahnten sich Ströme aus Wasser, Schutt und Vulkangestein einen Weg in das Tal, wie das Institut für Vulkanologie am Freitag (Ortszeit) mitteilte.

Zudem seien weiterhin Lavaausstösse aus dem Feuervulkan möglich, hiess es.

Der Vulkan war am Sonntag ausgebrochen. Dabei waren mindestens 109 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 werden zudem noch vermisst. Der Katastrophenschutz Conred hatte die Zahl der Vermissten zuletzt am Dienstag mit 192 beziffert.

Das forensische Institut des lateinamerikanischen Landes sprach nach eigenen Angaben mit rund 250 Menschen, die einen Angehörigen als vermisst meldeten und entnahmen Blutproben, die bei einer späteren Identifikation helfen sollen. Die Bergungsarbeiten waren wegen der anhaltenden Gefahr rund um den Vulkan am Donnerstag zeitweilig ausgesetzt worden.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 9. Juni 2018 00:56
aktualisiert: 9. Juni 2018 06:23