SWISS-Flugzeug musste notlanden

Raphael Rohner, 2. Februar 2017, 05:56 Uhr
Eine Boeing 777 der SWISS musste in Iqaluit notlanden.
Eine Boeing 777 der SWISS musste in Iqaluit notlanden.
© ky (symbolbild)
Eine Boeing 777 der Swiss musste diese Nacht im Norden von Kanada auf einem Provinzflughafen notlanden. Als Ursache wird eine Technische Unregelmässigkeit angegeben.

Statt im sonnigen Los Angeles musste eine Boeing 777 der Swiss im 7000-Seelendorf Iqaluit im Nordosten von Kanada notlanden. Die genauen Umstände der Notlandung werden von der Airline untersucht.

Die Maschine war um 13.32 Uhr in Zürich gestartet und ist «aufgrund technischer Unregelmässigkeiten» in Iqaluit sicher gelandet, wie die Swiss am Abend auf Twitter bestätigte. Demnach liess eine Störungsmeldung das linke Triebwerk wie technisch vorgesehen automatisch abschalten.

Die Flugzeit zwischen Zürich und dem Los Angeles International Airport beträgt rund 11 Stunden und 40 Minuten. Gemäss Flughafen-Angaben war eine Boeing 777-300ER im Einsatz.

Die Weiterbeförderung der Passagiere an die Zieldestination habe nun oberste Priorität, hiess es bei der Swiss. Derzeit herrschen in Iqaluit bei Schneefall Temperaturen von minus 23 Grad.

Iqaluit (dt. «Ort mit viel Fisch») ist eine Stadt mit rund 7000 Einwohnern und liegt rund 1200 Kilometer Luftlinie nördlich der kanadischen Stadt Québec. Der Flughafen der Stadt ist für Notlandungen entlang Polarroute vorgesehen.

(SDA/red)

Hier landete die Boeing 777 der SWISS.

Raphael Rohner
veröffentlicht: 2. Februar 2017 05:54
aktualisiert: 2. Februar 2017 05:56