Überweisungen von Migranten erreichen Rekordsumme

2. Februar 2019, 06:29 Uhr
Viele Flüchtlinge in den USA überweisen Geld an ihre Familien in Mexiko. (Symbolbild)
Viele Flüchtlinge in den USA überweisen Geld an ihre Familien in Mexiko. (Symbolbild)
© KEYSTONE/AP/GREGORY BULL
Die Überweisungen von in den USA lebenden Mexikanern in ihre Heimat haben erneut eine Rekordsumme erreicht. Die Auslandsüberweisungen stiegen 2018 gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf insgesamt 33,4 Milliarden US-Dollar.

Dies teilte die mexikanische Zentralbank am Freitag (Ortszeit) mit. Die meisten Auslandsmexikaner, die Geld an ihre Familien in der Heimat schickten, lebten in den USA. Dort gebe es rund elf Millionen Migranten aus Mexiko - schätzungsweise die Hälfte ohne gültige Aufenthaltserlaubnis.

US-Präsident Donald Trump ist es bisher nicht gelungen, sich mit dem Kongress auf die Finanzierung der umstrittenen Grenzmauer zu einigen. Trump hält die Mauer für notwendig, um illegale Einwanderer und Drogenschmuggler aus Mexiko zu stoppen. Die oppositionellen halten eine Mauer als ineffektiv bei der Lösung der illegalen Einwanderung in die USA.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 1. Februar 2019 23:22
aktualisiert: 2. Februar 2019 06:29