Unglücks-Brücke in Genua

16. September 2018, 12:07 Uhr
Bei der Morandibrücke in Genua war im August ein 180 Meter langes Stück in die Tiefe gestürzt - nun werden die Überreste auf ihre Stabilität geprüft. (Archiv)
Bei der Morandibrücke in Genua war im August ein 180 Meter langes Stück in die Tiefe gestürzt - nun werden die Überreste auf ihre Stabilität geprüft. (Archiv)
© KEYSTONE/AP Italian Firefighters/Vigili del Fuoco
Gut ein Monat nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua soll die Stabilität der Überreste des Viadukts geprüft werden. Am Wochenende wurden dafür erste Sensoren angebracht, wie die Feuerwehr am Sonntag auf Twitter erklärte.

Vom Ergebnis der Überprüfung hängt ab, ob die zahlreichen Ausquartierten kurzzeitig in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen, um persönliche Gegenstände zu holen. Derzeit ist ihnen das aus Sicherheitsgründen untersagt.

Mehr als 500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, nachdem ein 180 Meter langes Stück der Brücke am 14. August aus noch ungeklärter Ursache in die Tiefe gestürzt war. 43 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 16. September 2018 11:47
aktualisiert: 16. September 2018 12:07