Russland

USA weisen Darstellung über U-Boot-Zwischenfall zurück

13. Februar 2022, 06:58 Uhr
Die USA haben die Darstellung Russlands über einen Zwischenfall mit einem amerikanischen U-Boot im Pazifik zurückgewiesen.
ARCHIV - ARCHIV - Dieses am 02.12.2021 vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichte Handout-Foto zeigt Bastion-Raketenwerfer auf der Matua-Insel, einem Teil der Kurilen-Inselkette. Foto: Uncredited/Russian Defense Ministry Press Service/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
© Keystone/Russian Defense Ministry Press Service/Uncredited

Ein Sprecher der US-Marine für den indo-pazifischen Raum teilte am Samstag (Ortszeit) auf dpa-Anfrage mit: «Die russischen Behauptungen, dass wir in ihren Hoheitsgewässern operieren, sind nicht wahr.» Er werde sich nicht zum genauen Standort von US-Booten äussern, «aber wir fliegen, segeln und operieren sicher in internationalen Gewässern», betonte der Sprecher.

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, man habe ein US-amerikanisches U-Boot aus den eigenen Hoheitsgewässern im Pazifik vertrieben. Das Boot der Virginia-Klasse habe am Samstag nahe der Inselgruppe der Kurilen die russische Staatsgrenze verletzt. Dort seien zu dem Zeitpunkt Übungen der russischen Marine geplant gewesen. Weil die US-Besatzung zunächst Warnungen ignoriert habe, habe die russische Seite «geeignete Mittel» eingesetzt, um das Boot zum Umkehren zu zwingen, hiess es weiter. Details wurden zunächst nicht genannt. Später sei der amerikanische Militärattaché ins Verteidigungsministerium in Moskau einbestellt worden, um ihm dort eine Protestnote zu übergeben.

Der Zwischenfall fällt in eine Zeit grosser Spannungen zwischen Russland und dem Westen wegen des Ukraine-Konflikts.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Februar 2022 06:58
aktualisiert: 13. Februar 2022 06:58
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