USA: Weitere Kälterekorde geknackt

Leila Akbarzada, 2. Januar 2018, 07:32 Uhr
Keystone/Robert Franklin/South Bend Tribune via AP)
In den USA und in Kanada herrscht eine Kältewelle, wie es sie schon länger nicht mehr gab. Mehrere Temperaturrekorde sind geknackt. In Kanada wurde es sogar für Pinguine im Zoo zu kalt: Sie wurden ins Innere hineingenommen.

In Aberdeen im Bundesstaat South Dakota wurden laut «SRF News» minus 36 Grad Celsius gemessen. So kalt war seit Beginn der Messung vor 99 Jahren noch nie. In Nebraska wurde gar ein Rekord aus dem 19. Jahrhundert gebrochen: Mit minus 26 Grad war es kälter als der bisher kälteste Wert, der im Jahr 1884 gemessen wurde. Die Kältewelle zieht sich beinahe über die gesamten USA. Nur im Südwesten sind die Temperaturen laut dem nationalen Wetterdienst durchschnittlich.

Auch in Kanada herrscht eisige Kälte. Über 200 Flüge wurden wegen der Kälte am grössten Flughafen des Landes in Toronto gestrichen. In Calgary wurde es sogar für die Königspinguine im Zoo zu kalt: Der Zoodirektor beschloss, sie ins Innere holen zu lassen. Laut kanadischen Medienberichten gibt es eine Richtlinie: Wenn die Temperaturen unter minus 25 Grad fallen, ist es sicherer,  die Pinguine ins Innere zu holen. In den letzten Tagen gab es einen Durchschnittstemperaturwert von minus 28 Grad.

Leila Akbarzada
Quelle: red
veröffentlicht: 2. Januar 2018 06:52
aktualisiert: 2. Januar 2018 07:32