Ratschläge

Uwe Ochsenknecht hat Tipps für eine gute Partnerschaft parat

21. Januar 2020, 14:23 Uhr
Seit den 1980er Jahren sind die beiden Schauspieler Uwe Ochsenknecht (rechts) und Heiner Lauterbach (links) miteinander befreundet: «So eine Freundschaft ist selten in unserer Branche», freut sich Ochsenknecht. (Archivbild)
© Keystone/DPA/TOBIAS HASE
Schauspieler Uwe Ochsenknecht rät Paaren zu einem einfachen Trick, um festzustellen, ob es zu viel Routine und Gewöhnung in der Beziehung gibt.

«Ich muss mir die einfache Frage stellen: Hätte ich meinen Partner, wie ich ihn jetzt behandele, auch so am Tag des Kennenlernens behandelt? Viele müssten das vermutlich verneinen», sagte Ochsenknecht der «Augsburger Allgemeinen» vom Dienstag. «Es gibt so viele interessante Dinge, die man gemeinsam machen kann, da reicht ein Leben gar nicht aus. Wichtig ist auch, den Respekt vor dem anderen nicht zu verlieren. Man darf sich nicht aneinander gewöhnen.»

Ochsenknecht ist am Freitag in dem ARD-Film «Ihr letzter Wille kann mich mal!» zusammen mit Heiner Lauterbach zu sehen. In dieser Konstellation wurden beide auch in der Komödie «Männer» von Doris Dörrie vor 35 Jahren bekannt. Auch im Kinohit «Willkommen bei den Hartmanns» 2016 spielten sie gemeinsam.

Diesmal stellt Ochsenknecht einen Journalisten und Lauterbach einen Staatsanwalt dar. Die beiden unterschiedlichen Charaktere stellen bei der Testamentseröffnung ihrer Ehefrau fest, dass sie, ohne davon eine Ahnung zu haben, 20 Jahre mit derselben Frau verheiratet waren. Und dann hat sie in ihrem letzten Willen auch noch verfügt, dass ihre Asche im Meer verstreut werden soll - von beiden Männern gemeinsam.

Ochsenknecht bezeichnete in der «Augsburger Allgemeinen» seine Männerfreundschaft zu Lauterbach als eine der wenigen in der Film- und Fernsehbranche: «Seit wir uns seit Mitte der 80er Jahre kennen, halten wir Kontakt, soweit das möglich ist. Wir respektieren uns sehr und sind füreinander da. Beim Drehen waren wir wieder miteinander beim Abendessen. Das ist schön. So eine Freundschaft ist selten in unserer Branche.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. Januar 2020 14:20
aktualisiert: 21. Januar 2020 14:23