Vermisster Skifahrer tot gefunden

Lara Abderhalden, 4. Februar 2017, 16:06 Uhr
(Symbolbild) Lawinensprengung
(Symbolbild) Lawinensprengung
© EPA/DIETMAR STIPLOVSEK
Nach zwei Tagen Suche gibt es die traurige Gewissheit: Der vermisste Skifahrer in Lech am Arlberg ist tot. Der 64-jährige deutsche Tourist wurde am dritten Tag der Suche gefunden. Er war unter einer Schneeschicht von über 1,60 Metern begraben.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwieriger als erwartet. Wegen der erhöhten Lawinengefahr mussten zwei Lawinensprengungen durchgeführt werden, um die Suchtrupps nicht zu gefährden. Nach drei Tagen Suche konnte der Mann heute am Morgen gegen 10.19 Uhr gefunden werden. Leider konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der 64-jährige deutsche Tourist war am Freitag vermutlich abseits der Piste unterwegs. Dies obwohl die Lawinenwarnstufe drei herrschte. Abseits der Piste löste er vermutlich eine Schneebrettlawine aus, die dann Mann mindestens 1,60 Meter tief verschüttete. Der Mann war ohne Sicherheitsausrüstung unterwegs. Im Einsatz standen die Bergrettung, ein Polizeihubschrauber, Lawinensuchhunde und die Alpinpolizei.

Die Angehörigen des Mannes werden vom Kriseninterventionsteam betreut.

(red.)

 

Lara Abderhalden
veröffentlicht: 4. Februar 2017 16:01
aktualisiert: 4. Februar 2017 16:06