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Vibrator an Powerbank wurde offenbar zu heiss

Laurien Gschwend, 26. März 2019, 17:34 Uhr
Die freiwillige Feuerwehr in Mieming, Tirol, wurde am Wochenende zu einem aussergewöhnlichen Einsatz gerufen: Eine Powerbank, die möglicherweise an ein Sexspielzeug angeschlossen war, hatte Feuer gefangen.

Die freiwillige Feuerwehr Mieming wurde am Sonntagabend «vermutlich wegen eines Reifenbrandes» alarmiert. Vor Ort fanden die 22 ausgerückten Einsatzkräfte jedoch ein zuerst «undefinierbares Elektrogerät» vor. Dieses war in Brand geraten und lag auf einem Schacht.

Die Feuerwehr konnte das Gerät schnell löschen – und stellte «sehr überrascht» fest, dass es sich vermutlich um die verkohlte Platine einer Powerbank und die angeschmorte Beschreibung eines Vibrators der Marke Womanizer sowie Verpackungsmaterial handelte.

Das Fundstück sei der Polizei «zur weiteren Verwendung» übergeben worden. «Vermutlich dürfte das Laden der Powerbank jemandem zu heiss geworden sein», schreibt die Feuerwehr weiter.

Die Wow Tech Europe GmbH, Herstellerin des Vibrators, legt Wert darauf zu betonen, dass der Vibrator selber nicht in Flammen aufging, bzw. kein verkohlter Vibrator gefunden wurde. Ein Facebook-Post der freiwilligen Feuerwehr Mieming - der mittlerweile abgeändert wurde - sei diesbezüglich von gewissen Medien falsch verstanden worden.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 26. März 2019 07:15
aktualisiert: 26. März 2019 17:34