Wer wird Schweizer Töggeli-Meister?

Ein packendes Duell zwischen Luzern und St.Gallen.
Ein packendes Duell zwischen Luzern und St.Gallen. © pd
Am Wochenende findet in Bern die erste Tischfussball-Schweizermeisterschaft statt. Ein Super-Töggeler hat uns verraten, worauf es bei diesem Sport ankommt.

«Es gab auch schon gröbere Verletzungen. Einmal hat sich ein Spieler das Handgelenk gebrochen», sagt Fabio Di Santo von der Swiss Tablesoccer Federation. Ja, Tischfussball ist nicht einfach nur ein Hobby. Zumindest nicht für die rund 250 Teilnehmer der ersten Tischfussball-Schweizermeisterschaft in der Berner Wankdorf-Sporthalle.

Als Sport anerkannt

Di Santo: «Die Teilnehmer mussten sich an verschiedenen Turnieren für dieses Highlight qualifizieren.» Gespielt wird in vier Disziplinen: Männer und Frauen, Einzel und Doppel. Ermittelt werden die ersten offiziellen Schweizermeister. Tischfussball ist seit diesem Jahr von Swiss Olympic als Sport anerkannt.

«Die Sportlerinnen und Sportler trainieren mehrmals in der Woche. Häufig spielt man gegeneinander, manchmal stellt man sich aber auch Spielsituationen hin und versucht, diese zu meistern», sagt Di Santo.

Haben Töggeler hübsche Spielerfrauen?

Wir haben mit Fabio Di Santo noch den Fussballer-Klischee-Test gemacht. Haben Tischfussballer auch so teure Autos? Di Santo lacht. «Wir leben nicht von Sponsoren oder Preisgeldern. Wir alle müssen neben dem Tischfussball noch arbeiten, um Geld zu verdienen», sagt er. Wie sieht es mit Tattoos und wilden Frisuren aus? Di Santo: «Das gibt es schon manchmal, ist aber nicht ausgeprägt.» Natürlich wollten wir noch die ganz grosse Frage klären: Haben Tischfussballer ebenfalls hübsche Spielerfrauen? «Also meine Freundin ist natürlich sehr schön!», sagt Di Santo.

(red.)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen