14 Wochen Vaterschaftsurlaub bei Novartis

Krisztina Scherrer, 27. Februar 2019, 09:39 Uhr
Nicht die Gene zählen bei der Frage, wer der Papa ist: Das Bundesgericht hat im Streit um die Vaterschaft entschieden. (Symbolbild)
Nicht die Gene zählen bei der Frage, wer der Papa ist: Das Bundesgericht hat im Streit um die Vaterschaft entschieden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Das Basler Pharmaunternehmen Novartis gewährt werdenden Papis ab dem 1. Juli 2019 einen Vaterschaftsurlaub von 14 Wochen. Damit ist Novartis das grosszügigste Unternehmen der Schweiz.
Bis jetzt durften Männer nur sechs Tage Vaterschaftsurlaub beziehen und zehn Tage unbezahlte Ferien anhängen. Mit der Neuerung wird Novartis in diesem Bereich zum grosszügigsten Arbeitgeber der Schweiz. CEO Vasant Narasimhan möchte so ein neues Arbeitsumfeld, in dem das Team Hochleistungen erbringen soll, schaffen. Er wolle eine Unternehmenskultur schaffen, die Beruf und Familie besser verbindet und gleichzeitig die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwinden lässt.

Auch der Mutterschaftsurlaub dauert bei Novartis länger als normal: Frischgebackene Mamis erhalten 18 Wochen statt regulär 14 Wochen Urlaub. Diese Regel galt schon vorher. Wie das Tagblatt schreibt, sei noch unklar, zu welchem Lohnanteil die Papizeit vergütet wird. Projektteams arbeiten aus, wie ein Elternzeit-Modell aussehen könnte. Fest steht: Die neue Regel gilt per 1. Juli 2019.

Krisztina Scherrer
Quelle: red.
veröffentlicht: 27. Februar 2019 07:40
aktualisiert: 27. Februar 2019 09:39