23 Vermisste nach Minenunglück in China geborgen

6. Juni 2018, 14:18 Uhr
Mindestens elf Menschen waren am Dienstag bei der Explosion in einer Eisenerzmine in Benxi in der chinesischen Provinz Liaoning getötet worden.
Mindestens elf Menschen waren am Dienstag bei der Explosion in einer Eisenerzmine in Benxi in der chinesischen Provinz Liaoning getötet worden.
© Keystone/AP Xinhua/PAN YULONG
Chinesische Rettungskräfte haben einen Tag nach der Explosion in einem Bergwerk 23 Kumpel geborgen. Staatliche Medien berichteten am Mittwoch, den Geretteten gehe es gut, zwei Bergleute würden aber noch vermisst. Die Suche nach ihnen werde fortgesetzt.

Bei der Explosion in einer Eisenerzmine in Benxi in der nordöstlichen Provinz Liaoning waren am Dienstag mindestens elf Menschen getötet und neun weitere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua ereignete sich die Explosion, als Bergarbeiter Sprengstoff in einen tausend Meter tiefen Schacht herunterliessen. Dabei wurde ein Lastenzug zerstört, und die Kumpel sassen am Ende des Schachts fest.

Der staatliche Fernsehsender CCTV hatte zuvor berichtet, dass ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen in der Nähe des Mineneingangs explodiert sei, während Arbeiter einen Schacht bohrten. Die Stromversorgung, das Lüftungssystem und das Fördersystem konnten laut Xinhua wieder in Gang gesetzt werden.

Wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen kommt es in chinesischen Bergwerken immer wieder zu tödlichen Unfällen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 6. Juni 2018 13:51
aktualisiert: 6. Juni 2018 14:18