Am frühen Morgen war der Stau vor dem Gotthard am längsten

30. Mai 2019, 18:00 Uhr
Zu Beginn des Auffahrtswochenendes war für die Autofahrer auf dem Weg nach Süden wie üblich Geduld gefragt. Am Morgen stauten sich die Fahrzeuge vor dem Gotthard-Nordportal auf einer Länge von zehn Kilometern. Danach ging er jedoch ziemlich schnell zurück.

Die Blechlawine auf der A2 im Kanton Uri entsprach am Morgen einer Wartezeit von bis zu einer Stunde und 40 Minuten, wie der Internetseite des TCS zu entnehmen war. Die Einfahrt in Höhe Göschenen war gesperrt. Die Stauspitze wurde bereits um 7.30 Uhr erreicht, wie der Verkehrsdienst Viasuisse mitteilte. Danach ging die Schlange zurück und erreichte am Mittag noch rund 5 Kilometer. In der Gegenrichtung standen die Fahrzeuge lediglich auf einem Kilometer.

Der Stau wuchs während des Nachmittags wieder auf 5 bis 7 Kilometer an. Am Spätnachmittag mass er nach Angaben des Verkehrsdiensts Viasuisse noch 4 Kilometer. Freie Fahrt herrschte wieder ab 19 Uhr, wie aus Erfahrungswerten der letzten fünf Jahre hervorgeht.

Bereits für Samstag rechnet Viasuisse mit den ersten Heimreise-Staus. Ab 10 Uhr dürfte sich der Verkehr vor dem Südportal in Airolo stauen. Der Höhepunkt ist zwischen 14 und 19 Uhr zu erwarten.

Am Sonntag steht dann die grosse Rückreise-Welle an. Die Warteschlange kann zwischen dem frühen Nachmittag und dem späten Abend 12 Kilometer erreichen, was einer Wartezeit von 3 Stunden entspricht.

Der Verkehrsdienst empfahl grundsätzlich auch die Ausweichroute über die A13 durch den San-Bernardino-Tunnel. Entsprechend stockte der Verkehr auch auf dieser Route.

Der Gotthard-Pass war lediglich am Morgen geöffnet. Die Behörden schlossen ihn ab 13 Uhr bis am Freitag um 6 Uhr aus Sicherheitsgründen wieder. Auf dem Pass liegen in diesem Jahr besonders grosse Schneemassen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 30. Mai 2019 07:56
aktualisiert: 30. Mai 2019 18:00