Bank of England hält nicht viel von Bitcoins

20. Februar 2018, 06:28 Uhr
Hält Bitcoin nicht für besonders nützlich: Mark Carney, Chef der britischen Notenbank. (Archivbild)
Hält Bitcoin nicht für besonders nützlich: Mark Carney, Chef der britischen Notenbank. (Archivbild)
© Keystone/AP/Victoria Jones
Die britische Notenbank kann der Cyber-Devise Bitcoin nicht viel abgewinnen. Sie sei weder ein geeignetes Mittel zum Werterhalt noch besonders nützlich zum Kauf von Dingen, sagte der Chef der Bank of England, Mark Carney, am Montag.

«Bisher ist es so gut wie gescheitert an den traditionellen Aspekten des Geldes», sagte der Währungshüter am Abend zu Studenten an der Londoner Regent's University. «Niemand benutzt es als Tauschmittel.» Allerdings könne sich die zugrundeliegende Technologie der Krypto-Währung als eine Möglichkeit erweisen, Finanztransaktionen dezentral zu beglaubigen.

Regierungen und Notenbanken sind die Cyber-Devisen mit ihren drastischen Kursausschläge ein Dorn im Auge. Sie versuchen, den bislang unregulierten Markt in den Griff zu bekommen und Unternehmen, die sich mit virtuellen Währungen oder der ihnen zugrundeliegenden Blockchain-Technologie beschäftigen, an die kurze Leine zu nehmen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 20. Februar 2018 01:00
aktualisiert: 20. Februar 2018 06:28