«Bitcoin ist keine wirkliche Währung»

21. Dezember 2017, 06:30 Uhr
«Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind nicht wirklich Währungen»: der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis. (Symbolbild)
«Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind nicht wirklich Währungen»: der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis. (Symbolbild)
© Keystone/DPA/Jens Kalaene
Die EU-Kommission warnt vor Risiken der Cyberwährung Bitcoin für Investoren und Konsumenten. Es bestehe die Gefahr, dass diese ihr gesamtes Vermögen verlören, sagte der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, am Mittwoch.

Die Investoren sollten realisieren, dass der Bitcoin-Kurs jeden Moment fallen könnte. «Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind nicht wirklich Währungen.» Dombrovskis sagte, er habe die Bankenaufseher der EU aufgefordert, ihre Warnungen zu Bitcoin auf aktuellen Stand zu bringen.

Seit Jahresbeginn hat sich die digitale Währung Bitcoin um das 19-fache verteuert. Das weckt Sorgen vor einer Blase. Der Schweizer Nationalbank-Chef Thomas Jordan erklärte Mitte Dezember vor den Medien, Bitcoin und Co. würden zwar keine Gefahr für die Geldpolitik oder die Finanzstabilität bergen, für Anleger bestünden aber Risiken.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 21. Dezember 2017 02:06
aktualisiert: 21. Dezember 2017 06:30