Grosse Reisewelle ist vorerst ausgeblieben

6. Juli 2019, 14:06 Uhr
Alle Jahre wieder: Der Ferienreiseverkehr in Richtung Süden staut sich vor dem Gotthard-Strassentunnel. Die ganz grossen Staus sind am Samstag vorerst noch ausgeblieben. (Archivbild)
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Die grosse Reisewelle in den Süden ist trotz des Ferienbeginns vorerst noch ausgeblieben. Am Samstagmittag stauten sich die Autos vor dem Gotthard-Nordportal auf einer Länge von rund vier Kilometern. Nach einem Unfall wuchs der Stau bis 13 Uhr auf zehn Kilometer an.

Wegen des Unfalls, bei dem laut Angaben der Urner Kantonspolizei nur Blechschaden entstand, musste der Gotthard-Strassentunnel für rund eine Stunde gesperrt werden. Auch in Fahrtrichtung Nord kam es deshalb zu einem Stau von vier Kilometern, wie der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse bekanntgab.

Der Stau Richtung Süden war mit einem Zeitverlust von rund anderthalb Stunden verbunden. Richtung Norden betrug die Wartezeit etwa 45 Minuten. Als Ausweichroute wurde die San-Bernardino-Strecke über die A13 empfohlen. Nachdem die Unfallstelle geräumt und der Tunnel wieder normal befahrbar war, verkürzte sich die stehende Autokolonne wieder langsam.

Stau wegen Verkehrsüberlastung wurde vorübergehend auch auf der A3 zwischen Urdorf-Süd und dem Limmattalerkreuz gemeldet. Auch für die Ausreise aus der Schweiz beim Grenzübergang Chiasso-Brogeda mussten sich Autofahrende etwas gedulden.

An diesem Wochenende beginnt laut dem TCS mit Ausnahme des Kantons Zürichs und einigen Gemeinden des Kantons Aargaus in den meisten Schweizer Kantonen die lange Sommerferienperiode. Hinzu kommt der Ferienbeginn in der südlichen Provinzen der Niederlande.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 6. Juli 2019 12:24
aktualisiert: 6. Juli 2019 14:06