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Hypotheken im zweiten Quartal erneut gesunken

13. Juli 2016, 11:40 Uhr
Die Zinsen für Festhypotheken befinden sich in der Schweiz weiter auf Talfahrt. Sollte die Nationalbank erneut an der Zinsschraube drehen, könnte es gar noch tiefer gehen. Das Hypothekenbarometer des Vergleichsportals comparis.
Noch nie war es so billig, ein Haus zu finanzieren: Mit etwas Verhandlungsgeschick lassen sich zehnjährige Festhypotheken unter 1 Prozent abschliessen.
© KEYSTONE

ch weist für das zweite Quartal einen durchschnittlichen Zinssatz von 1,5 Prozent für Festhypotheken mit einer zehnjährigen Laufzeit aus. Am Ende des ersten Quartals lag dieser Wert noch bei 1,6 Prozent, zu Jahresbeginn waren es gar 1,9 Prozent.

Für Hauskäufer lohnt es sich aber auf jeden Fall mit der Bank zu verhandeln: Vereinzelt würden gar zehnjährige Festhypotheken für weniger als 1 Prozent abgeschlossen, schreibt comparis.ch in einem Communiqué am Mittwoch.

Der Rückgang bei den Hypothekarzinsen dauert bereits seit dem Sommer 2015 an und betrifft auch mittelfristige Festhypotheken von 5 Jahren. Im letzten Quartal gingen deren Zinssätze von 1,2 auf 1,1 Prozent zurück. Bei den kurzfristigen Hypotheken zeigt sich indes keine Veränderung.

Trotz des Entscheids der SNB am negativen Leitzins von -0,75 Prozent festzuhalten, habe sich der Abwärtstrend bei der Zinsentwicklung im letzten Quartal insgesamt etwas verlangsamt. Sollte der Aufwertungsdruck auf den Franken aber anhalten, könnten die Währungshüter eine weitere Zinssenkung ins Auge fassen. Dies könnte die Hypothekarzinsen weiter in die Tiefe ziehen, schreibt comparis.ch.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 13. Juli 2016 08:37
aktualisiert: 13. Juli 2016 11:40