Keine E-Zigaretten in San Francisco

26. Juni 2019, 06:02 Uhr
Ist bei vielen Jugendlichen beliebt, gilt aber als umstritten: Das Qualmen von E-Zigaretten. (Symbolbild)
Ist bei vielen Jugendlichen beliebt, gilt aber als umstritten: Das Qualmen von E-Zigaretten. (Symbolbild)
© KEYSTONE/AP/STEVE HELBER
San Francisco will als erste Stadt in den USA den Verkauf von E-Zigaretten verbieten. Der Stadtrat der kalifornischen Metropole stimmte am Dienstag für eine entsprechende Vorschrift, die nun noch von der Bürgermeisterin unterzeichnet werden muss.

Bürgermeisterin London Breed hatte sich zuvor schon für das Verbot stark gemacht. Demnach geht die Stadt gegen den Verkauf von E-Zigaretten vor, die bisher keine Prüfung der US-Gesundheitsbehörde FDA vorweisen können. Die Behörde hat noch keine Bewertung über die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit dieser auf dem Markt befindlichen Tabak-Produkte abgegeben.

Dies sei ein bahnbrechender Schritt, um Jugendliche zu schützen, hiess es am Dienstag in einer Erklärung des städtischen Staatsanwalts Dennis Herrera. Die Befürworter des Verbots der Dampf-Zigaretten in San Francisco verweisen auf eine wachsende E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen, bei denen die teilweise mit süssen Aromen versetzten Nikotinprodukte besonders beliebt sind.

Juul Labs, der führende US-Hersteller von E-Zigaretten, hat seinen Sitz in San Francisco. Befürworter der elektronischen Variante sehen darin eine gesündere Alternative zum herkömmlichen Glimmstängel mit Tabakrauch, der viele schädliche Stoffe enthält.


Quelle: SDA
veröffentlicht: 26. Juni 2019 01:24
aktualisiert: 26. Juni 2019 06:02