Konsumenten wollen weniger Geld für Smartphones ausgeben

4. Januar 2017, 09:15 Uhr
Wirtschaftlich unsichere Zeiten hemmen die Konsumlust. Darum gehen in diesem Jahr wohl auch die Ausgaben für Handys zurück. (Symbolbild)
Wirtschaftlich unsichere Zeiten hemmen die Konsumlust. Darum gehen in diesem Jahr wohl auch die Ausgaben für Handys zurück. (Symbolbild)
© KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI
Für Elektronikgeräte wie Smartphones, Tablets oder Fernseher geben Konsumenten in diesem Jahr vermutlich weniger Geld aus. Grund dafür ist unter anderem die Wahl von Donald Trump.

Weltweit sollen die Umsätze der Elektronikanbieter um rund 30 Milliarden Dollar zurückgehen. Vor Beginn der viel beachteten Elektronikmesse CES in Las Vegas bezifferten verschiedene Dienste die weltweiten Ausgaben auf schätzungsweise 929 Milliarden Dollar im Jahr 2017. 2016 war mit Fernsehern, Computern, Kameras und Mobilgeräten noch ein Umsatz von 950 Milliarden Dollar erzielt worden.

Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sind für Umsatzeinbruch verantwortlich

Als Gründe für den erwarteten Rückgang gab CTA-Analyst Steve Koenig wirtschaftliche und politische «Unsicherheiten» nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl und der Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union an. Zudem würden 2017 vermutlich weniger Geräte gekauft und bei einigen Produkten wie Tablets die Preise sinken. Auch der starke Dollar wirke sich auf den Umsatz aus.

Branche ist auf Smartphone-Verkauf angewiesen

Die Branche ist vor allem vom Verkauf von Smartphones abhängig. Sie machen etwa 47 Prozent der Ausgaben für Elektronikgeräte aus. Das Wachstum stösst allerdings inzwischen an seine Grenzen.

Quelle: red/SDA
veröffentlicht: 4. Januar 2017 08:54
aktualisiert: 4. Januar 2017 09:15