Logitech will weiter zulegen und profitabler arbeiten

6. März 2019, 08:26 Uhr
Der 'Mäuse'-Konzern geht optimistisch in die Zukunft und setzt sich neue Ziele. (Archivbild)
Der 'Mäuse'-Konzern geht optimistisch in die Zukunft und setzt sich neue Ziele. (Archivbild)
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Der Computerzubehörhersteller Logitech strebt in den kommenden Jahren weiteres Wachstum an und will gleichzeitig die Margen steigern. Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 bekräftigt das Unternehmen seine Vorgaben.

In dem im März zu Ende gehenden Jahr bleibt Logitech im Vorfeld eines Treffens mit Investoren bei früher gemachten Aussagen: Die Verkäufe dürften in Lokalwährungen um 9 bis 11 Prozent anziehen und im Rechnungslegungsstandard Non-GAAP sei mit einem operativen Ergebnis zwischen 340 bis 345 Millionen US-Dollar zu rechnen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Im 2017/18 wurde bei einem um 16 Prozent höheren Umsatz von 2,57 Milliarden Dollar ein operativer Gewinn (EBIT) in Höhe von 287 Millionen erreicht.

Logitech will auch in den kommenden Jahren zulegen. So soll der Umsatz 2019/20 den Angaben zufolge im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich anziehen und der EBIT in den Bereich von 375 bis 385 Millionen Dollar geführt werden. Dies entspreche einem Wachstum von 10 bis 12 Prozent, wenn man den mittleren Wert der 2018/19-Guidance als Vergleich heranziehe.

Die Langfristaussichten hebt Logitech in der Folge an. Während man auf die lange Sicht weiterhin mit einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich rechnet, strebt die Gruppe neu eine Bruttomarge im Bereich von 36 bis 40 Prozent (bisher 35-37%) und eine EBIT-Marge von 11 bis 14 Prozent (10-12%) an.

Logitech sei mit dem PC gross geworden, doch nun wolle man zum führenden Unternehmen für Zubehör in der Welt der Cloud werden, blickte Firmenchef Bracken Darrell nach vorne. Dabei könne man sich auf ein breit diversifiziertes Portfolio etwa in den Bereichen Gaming oder Video stützen.

Das Analystentreffen startet am Mittwoch um 9 Uhr und wird in Zürich durchgeführt.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 6. März 2019 07:44
aktualisiert: 6. März 2019 08:26