Lufthansa-Billigtochter soll Kosten deutlich senken

24. Juni 2019, 11:58 Uhr
Kostenbremse: Der Billigflieger Eurowings, der auch Zürich und Genf anfliegt, wird künftig selbst nur noch die Kurzstrecken in Europa abwickeln, das Langstrecken-Geschäft wird künftig von der Mutter Lufthansa gesteuert. (Archivbild)
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Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings will mit einer einfacheren Struktur und der Konzentration auf das Kurzstrecken-Geschäft ihre Kosten deutlich senken. Bis 2022 sollen die operativen Kosten um 15 Prozent zurückgehen, teilte die Swiss-Mutter Lufthansa am Montag mit.

Während Eurowings künftig selbst nur noch die Kurzstrecken in Europa abwickelt, wird das Langstrecken-Geschäft künftig von Lufthansa gesteuert. Die Produktivität will die Fluggesellschaft - die auch Zürich und Genf anfliegt - steigern, indem sie sich in Deutschland auf eine Flugbetriebslizenz beschränkt. Zudem soll die belgische Tochter Brussels Airlines jetzt doch nicht in Eurowings integriert werden.

Die Airline war im vergangenen Jahr durch die Übernahme eines Teils von Air Berlin stark gewachsen. Eurowings macht jedoch Verlust, weil sich die Gesellschaft mit den Konkurrenten Ryanair, Easyjet oder Wizz in Europa einen harten Preiskampf liefert.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 24. Juni 2019 11:41
aktualisiert: 24. Juni 2019 11:58