McDonald's muss Big Macs in Venezuela von Speisekarte streichen

Raphael Rohner, 22. Juli 2016, 06:48 Uhr
Provokation für den Vatikan und den Papst: Was hätte wohl Franz von Assisi zu dieser Art von "Ess-Kultur" gesagt? - Ein McDonald's Big Mac soll jedenfalls nicht in der näheren Umgebung des Petersplatzes verkauft werden, ist man sich unter Geistlichen und Anwohnern einig.
Provokation für den Vatikan und den Papst: Was hätte wohl Franz von Assisi zu dieser Art von "Ess-Kultur" gesagt? - Ein McDonald's Big Mac soll jedenfalls nicht in der näheren Umgebung des Petersplatzes verkauft werden, ist man sich unter Geistlichen und Anwohnern einig.
© KEYSTONE/AP/GENE J. PUSKAR
Die US-Fastfoodkette McDonald's kann wegen der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela vorerst keine Big Macs mehr in dem südamerikanischen Land anbieten. Das Unternehmen erklärte am Donnerstag, es arbeite mit den Zulieferern daran, das Problem zu beheben.

Den Grund für den Verkaufsstopp nannte der Konzern nicht. Laut Berichten venezolanischer Medien kann der Konzern derzeit nicht mehr die dünnen Brötchen besorgen, die zwischen den beiden Fleischstücken in der Mitte des Hamburgers platziert werden. Im vergangenen Jahr hatte McDonald's wegen Lieferengpässen bereits vorübergehend den Verkauf von Pommes frites in Venezuela einstellen müssen.

Der ölreiche südamerikanische Staat befindet sich seit dem Verfall des Ölpreises in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen gravierender Versorgungsengpässe gab es zuletzt immer wieder Unruhen. Die Opposition macht den sozialistischen Präsidenten für die Probleme verantwortlich.

Raphael Rohner
Quelle: SDA
veröffentlicht: 22. Juli 2016 03:37
aktualisiert: 22. Juli 2016 06:48