Migros-Industrie erzielt weniger Umsatz

20. Februar 2019, 09:53 Uhr
Die Migros trennt sich von einigen Tochtergesellschaften.
Die Migros trennt sich von einigen Tochtergesellschaften.
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Bei der Migros-Industrie ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Franken gesunken. Grund dafür war der Verkauf des Abholgrosshändlers CCA.

Ohne den Verkauf wäre der Umsatz der Produktionsbetriebe des «orangen Riesen» um 2,7 Prozent gestiegen, teilte die M-Industrie am Mittwoch vor den Medien in Dietikon ZH mit. Schub kam erneut vom Ausland, wo die Migros-Industrie erneut zweistellig wuchs.

Jenseits der Grenze legte der Umsatz um 10,9 Prozent auf 807 Millionen Franken zu. Wachstumstreiber seien erneut die Sortimente Kosmetik, Kaffeekapseln, Schokolade und Käse gewesen, hiess es. Zudem habe man in Asien mit der Übernahme der südkoreanischen Firma Gowoonsesang Cosmetics die Marktposition gestärkt.

Im Schweizer Markt habe die M-Industrie - bereinigt um den Verkauf von CCA - den Umsatz um 1,5 Prozent auf 5 Milliarden Franken erhöht. Im Geschäft mit der Migros-Gruppe nahm der Umsatz lediglich um 0,8 Prozent auf 4,1 Milliarden Franken zu. Dabei seien die Verkäufe an Denner überproportional hoch ausgefallen.

Die M-Industrie besteht aus 23 Unternehmen in der Schweiz und 9 Produktionsbetrieben sowie diversen Handelsplattformen im Ausland. Zu ihr gehören unter anderem der Schokoladenproduzent Frey, die Migros-Backwaren Jowa und die Kosmetikaherstellerin Mibelle Group.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 20. Februar 2019 09:49
aktualisiert: 20. Februar 2019 09:53