UBS in Frankreich mit 3,7 Milliarden Euro gebüsst

20. Februar 2019, 14:46 Uhr
Die Grossbank UBS weist zum Ende des zweiten Quartals eine harte Kernkapitalquote von unverändert 13,4 Prozent aus. (Archivbild)
Die Grossbank UBS weist zum Ende des zweiten Quartals eine harte Kernkapitalquote von unverändert 13,4 Prozent aus. (Archivbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Im Prozess am Pariser Strafgerichtshof gegen die UBS, in dem es im Kern um den Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung geht, haben die Richter am Mittwoch ihr Urteil verkündet. Die grösste Schweizer Bank wurde dabei schuldig gesprochen und muss eine Busse von 3,7 Milliarden Euro bezahlen.

Die UBS hatte die Anschuldigungen stets zurückgewiesen und vor Gericht auf Freispruch plädiert. In einer früheren Stellungnahme hatte die Bank festgehalten, dass sie «klare und präzise Argumente» vorgebracht habe und der «Anklage die Grundlage für diesen Fall» fehle.

Die Bank hat nun kurz nach dem Schuldspruch eine Erklärung für «so bald wie möglich gemäss den geltenden Offenlegungspflichten» angekündigt.

An der Börse hat die UBS-Aktie stark auf die ersten News zum Urteil reagiert und büsst zur Berichtszeit kurz vor 14 Uhr 2,0 Prozent ein (SMI +0,5%).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 20. Februar 2019 14:08
aktualisiert: 20. Februar 2019 14:46