Walmart akzeptiert Millionen-Vergleich

21. Juni 2019, 06:04 Uhr
Der Walmart-Konzern hat sich am Donnerstag mit einem Vergleich bei den US-Behörden wegen Vorwürfen über Schmiergeldzahlungen freigekauft. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/DAVID J. PHILLIP
Den grössten US-Einzelhändler Walmart kommen Anschuldigungen wegen zu laxer Anti-Korruptionskontrollen teuer zu stehen. Das Unternehmen zahlt im Rahmen von Vergleichen mit dem US-Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC insgesamt 282,7 Millionen Dollar.

Dies teilten Walmart und die US-Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mit. Dem Konzern wurden vor allem unzureichende interne Kontrollen zur Last gelegt - dadurch sollen bis 2011 jahrelang Schmiergeldzahlungen in Brasilien, Mexiko, Indien und China möglich gewesen sein. Durch den nun vereinbarten Vergleich werden die Ermittlungen gegen Walmart und betroffene Tochterfirmen eingestellt.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 21. Juni 2019 02:01
aktualisiert: 21. Juni 2019 06:04