Weltweite Whatsapp-Störung

Raphael Rohner, 4. Mai 2017, 06:13 Uhr
Wegen einer Störung bei Whatsapp sind zur Zeit unbestimmte Verzögerungen möglich.
Wegen einer Störung bei Whatsapp sind zur Zeit unbestimmte Verzögerungen möglich.
© screeenshot whatsappstatus
Am Mittwochabend waren unzählige Mobiltelefone ohne Whatsapp. Grund dafür war laut mehreren Meldungen eine Störung. Kurz nach Mitternacht funktionierte der Dienst wieder. Whatsapp selber hat sich noch nicht zur Panne geäussert. Die Twitter-Gemeinschaft hingegen schon.

Die Handys von tausenden Nutzern in Mitteleuropa, in Süd- und Nordamerika konnten am späten Abend keine Nachrichten senden und empfangen. Grund dafür ist eine Störung bei Whatsapp. Gemäss «allestörungen.ch» bestand die Störung seit 22:06 Uhr. Knapp zwei Stunden später funktionierte der Dienst auf vielen Geräten wieder. Wieviele Nutzer genau betroffen waren, ist nicht bekannt. Whatsapp selber hat noch keine Stellung zum Ausfall genommen.

Der Vorfall geschah just während der Vorstellung von Quartalszahlen der Konzernmutter Facebook. Während Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch von Geschäftsplänen für WhatsApp sprach, beschwerten sich Nutzer aus der ganzen Welt.

Viele sahen in der App den Hinweis «Verbinden...» - eine Verbindung konnte jedoch nicht hergestellt werden. WhatsApp mit mehr als einer Milliarde Nutzer weltweit hat für viele Menschen die SMS abgelöst. Vom Online-Netzwerk kommt auch der Facebook Messenger, der unter anderem mehr Multimedia-Funktionen hat.

WhatsApp lief in den vergangenen Jahren trotz des schnellen Wachstums der Nutzerzahlen bis auf kurzfristige Aussetzer sehr stabil. Facebook hatte für den Kurzmitteilungsdienst 2014 rund 22 Milliarden Dollar bezahlt.

In weiten Teilen Mitteleuropas ist Whatsapp ausgestiegen. © Screenshot/allestörungen.ch
In weiten Teilen Mitteleuropas ist Whatsapp ausgestiegen. © Screenshot/allestörungen.ch
© In weiten Teilen Mitteleuropas ist Whatsapp ausgestiegen. © Screenshot/allestörungen.ch

Die Reaktionen auf Social Media liessen dann auch nicht lange auf sich warten. Manche lustiger Natur, andere durchaus ernst:

Für diese Dame geht momentan buchstäblich die Welt unter. Schön mit Grossschreibung unterstrichen, wie es sich gehört:

Dieser Herr sucht nach Gründen, oder zumindest nach einem Statement. Fündig wird er, wie auch wir, nicht: 

Dieser Twitter-User vermutet Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hinter dem Ausfall des Nachrichtendienstes:

Und dieser Nutzer ist ganz in Travolta-Manier einfach nur verwirrt: 





Raphael Rohner
Quelle: rar/saz/SDA
veröffentlicht: 3. Mai 2017 22:57
aktualisiert: 4. Mai 2017 06:13