XXL-Baustelle geht in die zweite Runde

Baustart: Ab Montag wird die Strecke zwischen Rheineck und St.Margrethen wieder zur Nervenprobe.
Baustart: Ab Montag wird die Strecke zwischen Rheineck und St.Margrethen wieder zur Nervenprobe. © Astra
Diese Woche sollten auf der A1/A13 zwischen Rheineck und St.Margrethen die Sanierungsarbeiten in Fahrtrichtung Chur beginnen, doch die Kälte verhinderte den Baustart. Weil es nun wärmer wird, können die Bauarbeiten am Montag beginnen.

Mit rund einer Woche Verzögerung gehen am kommenden Montag die Instandsetzungsarbeiten auf dem gut acht Kilometer langen Autobahnabschnitt der A1/A13 zwischen Rheineck und St.Margrethen weiter. Weil es bitterkalt war, musste der Baustart der zweiten Etappe vergangene Woche verschoben werden. Wie Silvan von Wartburg, Mediensprecher des Bundesamts für Strassen Astra, erklärte, können bei Minusgraden die Vorarbeiten nicht durchgeführt werden. «Bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, müssen wir die neue Spurführung mit Markierband auf dem Asphalt anbringen. Bei dieser Kälte bleiben die Markierungen jedoch am Boden nicht haften. Deshalb müssen wir warten, bis es etwas wärmer wird», sagt von Wartburg.

Hauptarbeiten beginnen Mitte März

In den nächsten Tagen klettern die Temperaturen über die Null-Grad-Marke. Das Astra kann deshalb ab kommendem Montag die Verkehrsführung für die am 12. März 2018 startenden Arbeiten einrichten. Neben der Erneuerung des Trassees und dem Einbau eines lärmarmen Belags steht die Erneuerung und Erweiterung der Lärmschutzwände auf der Schweizer Seite der A1 an.

Verkehr fliesst während Bauzeit

Während der gesamten Dauer der Arbeiten stehen stets zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Im Bereich der Baustelle gilt grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, bei Über- und Ausfahrten teilweise eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Sollte das Wetter auch während der Bauarbeiten nicht mitspielen – wie es bereits diese Woche der Fall war – kann es im Terminplan zu Änderungen kommen.

Arbeiten Ende 2018 abgeschlossen

Die Unterführung Burietstrasse beim Anschluss Rheineck wird gleichzeitig mit den übrigen Hauptarbeiten bis Ende September 2018 fertiggestellt, heisst es in einer Mitteilung des Astra. Die Kantonsstrasse zwischen dem Knoten Hegi und dem Kreisel beim Werkhof Thal wird voraussichtlich bereits Ende Juli 2018 instand gesetzt sein. Ab September 2018 werden bei den beiden Kreuzungen beim Anschluss Rheineck Lichtsignalanlagen installiert, bis Ende 2018 folgen Abschlussarbeiten des gesamten Erhaltungsprojekts.

Die Bauarbeiten auf dem Rheintaler Autobahnabschnitt haben vor einem Jahr, im Februar 2017, begonnen. Bis vergangenen Dezember wurde zunächst die Fahrbahn in Richtung St.Gallen instand gesetzt. Nun folgt die Gegenrichtung: Auch die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Chur wird knapp ein Jahr dauern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 190 Millionen Franken.

(red./stm)


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