YB siegt in der Nachspielzeit

Guillaume Hoarau traf spät zum Sieg
Guillaume Hoarau traf spät zum Sieg © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Die Young Boys sind nicht zu stoppen. Der Leader kommt im Derby gegen Thun dank späten Toren zum 3:2-Sieg.

Der FC Thun, erster Verfolger von YB, zeigte sich ausgesprochen effizient. Marvin Spielmann traf nach gut 38 Minuten nach einem der ersten Angriffe der Gäste aus der Distanz zum 1:0. Und auch das 2:1 in der 69. Minute erzielte Kevin Bigler mit einem (abgefälschten) Weitschuss. Für Bigler war es im 58. Super-League-Einsatz der erste Treffer.

Doch es reichte nicht zum Sieg. Denn YB, das lange Zeit Torchance um Torchance ausliess, kam in der 84. Minute durch das Eigentor von Miguel Rodrigues zum 2:2. Und in der 92. Minute traf der genesene und 20 Minuten zuvor eingewechselte Guillaume Hoarau mittels Kopfball noch zum Sieg. Dank dem 10. Saisontor des Franzosen hat YB nun 21 Punkte Vorsprung auf Thun.

Den Young Boys mangelte es an dem, was Thun auszeichnete. Die Mannschaft von Gerardo Seoane vergab lange Zeit Torchance um Torchance. Nur Miralem Sulejmani traf , als er sich in der 56. Minute unverhofft alleine vor Thuns Goalie Guillaume Faivre wiederfand. Hilfe bekam YB von einem Thuner: Miguel Rodrigues erzielte in der 84. Minute das Eigentor zum 2:2.

Im anderen Spiel vom Samstag setzte sich der FC St. Gallen daheim gegen Neuchâtel Xamax mit 3:2 durch. Die Neuenburger gingen durch Charles-André Doudin in der 11. Minute in Führung, blieben aber nicht sehr lange auf Kurs Richtung dritter Saisonsieg. Die Ostschweizer glichen fünf Minuten später durch Vincent Sierro aus und gingen nach einer guten halben Stunde durch den Spanier Jordi Quintilla mit 2:1 in Führung. Doppeltorschütze Sierro traf in der 69. Minute zum 3:1, bevor Kemal Ademi für Xamax verkürzte (77.).

St. Gallen – Neuchâtel Xamax FCS 3:2 (2:1). Young Boys – Thun 3:2 (0:1). – Sonntag: Basel – Zürich 16.00. Grasshoppers – Luzern 16.00. Lugano – Sion 16.00.

1. Young Boys 17/46 (53:19). 2. Thun 17/25 (35:27). 3. Zürich 16/24 (26:23). 4. Basel 16/24 (30:32). 5. St. Gallen 17/23 (26:32). 6. Sion 16/20 (25:26). 7. Luzern 16/19 (24:30). 8. Lugano 16/17 (24:30). 9. Grasshoppers 16/17 (19:30). 10. Neuchâtel Xamax FCS 17/13 (25:38).

(SDA)


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