Zäune im Wald gefährden Wildtiere

Dieser Rehbock hat sich in einem Zaun verheddert und ist elendiglich gestorben.
Dieser Rehbock hat sich in einem Zaun verheddert und ist elendiglich gestorben. © Hannes Anderegg/stopp-tierleid.ch
Die Initiative «Stopp dem Tierleid», die sich im Kanton St. Gallen gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere richtet, ist offiziell zustande gekommen.

Rostige Stacheldrähte, die schon lange nicht mehr gebraucht werden, aber niemand abgeräumt hat, können viel Tierleid verursachen, denn oftmals verletzt sich das Wild daran. Auch Zäune am Waldrand können für Rehe und Wildvögel zur Todesfalle werden. Deswegen haben die St.Galler Jäger, Pro Natura St.Gallen St. Gallen-Appenzell und der WWF St. Gallen eine Initiative lanciert und dafür Unterschriften gesammelt.

Das Volksbegehren will, dass Stacheldrähte und Zäune im Wald verboten werden. Wie das St.Galler Amtsblatt bestätigt, ist die Initiative mit 10’979 Unterschriften zustande gekommen. Notwendig wären 6000 Unterschriften gewesen.

Das hervorragende Resultat ohne spezielle Sammelaktionen werde als klarer Auftrag erachtet, teilte das Initiativkomitee am Montag mit. Die St. Galler Regierung solle dem Kantonsrat die Zustimmung zum vorgeschlagenen Gesetzestext beantragen.

 

(red./sda)


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