Zeidler: «Barnetta ist ein Winnertyp»

Tranquillo Barnetta spielt im System des FCSG-Trainers eine wichtige Rolle.
Tranquillo Barnetta spielt im System des FCSG-Trainers eine wichtige Rolle. © Keystone
Peter Zeidler sieht beim FC St.Gallen das Potenzial, sich hinter Bern und Basel zu etablieren. Allerdings brauche es dafür noch Zeit – und «die richtigen Älteren».

«Von Barnetta wird gesagt, er sei nicht für den Zeidler-Fussball gemacht, das sehe ich nicht so. Er ist ein Winnertyp», sagt FCSG-Trainer Peter Zeidler im Interview mit dem Schweizer Fussballmagazin «Zwölf». Ideal sei es, wenn noch mehr solche älteren Spieler zu den Espen kommen würden und die jüngeren begleiten. Milan Vilotic und Andi Wittwer seien solche Spieler. «Wir müssen die Mannschaft erst aufbauen, das geht nicht so schnell», sagt Zeidler.

«Müssen stabil werden»

Von seinem Spielstil will Zeidler nicht abweichen. «Wir müssen nur konsequent richtig machen, was wir vorhaben. Unser Ziel ist es, in der gegnerischen Hälfte zu spielen, davon werde ich nicht abrücken.» Wenn man erst «stabil werde», sei hinter Bern und Basel alles möglich.

Französischunterricht und kochen

Zeidler betont immer wieder, wie wichtig für ihn nebst den spielerischen Qualitäten seiner Fussballer die Persönlichkeitsentwicklung sei. So schicke er zum Beispiel Dereck Kutesa, Vincent Sierro und Yannis Tafer einmal zu einer Schulklasse nach Uzwil in den Französischunterricht. Und er würde sich wünschen, dass sich die Spieler auch mal abends treffen, um dann gemeinsam zu kochen. Zeidler: «So wie in diesen toll funktionierenden Studenten-WGs.»

«Interessante deutsche Jungtrainer»

Im Interview spricht der FCSG-Trainer auch über seine Vorbilder als Trainer. «Guardiola ist faszinierend, und Tuchel hat geniale Züge. Und Jürgen Klopp gefällt mir natürlich auch sehr», sagt Zeidler. «Mourinho schaue ich mir nicht an», sagt der FCSG-Trainer. Viel interessanter seien «all diese deutschen Jungtrainer».

Das ganze Interview mit Peter Zeidler gibt es in der aktuellen Ausgabe von «Zwölf», ab dem 9. November am Kiosk.

(rr)


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