Zwei Berggänger in Näfels schwer verletzt

Bei Näfels haben sich am Pfingstwochenende zwei schwere Gebirgsunfälle ereignet.
Bei Näfels haben sich am Pfingstwochenende zwei schwere Gebirgsunfälle ereignet. © iStock
In Näfels haben sich dieses Wochenende zwei schwere Gebirgsunfälle ereignet: Eine 47-jährige Französin stürzte am Freitagabend beim Wandern ab und verletzte sich schwer. Am Samstag stürzte ein Kletterer am Kletterberg Brüggler 30 Meter in die Tiefe. Beide Personen befinden sich in kritischem Zustand.

Am Freitagabend erhielt die Kantonspolizei Glarus die Meldung, dass im Oberseegebiet eine 47-jährige Wanderin aus Frankreich vermisst wird. In der Folge wurde während der ganzen Nacht eine aufwändige Suchaktion durchgeführt. Am frühen Samstagmorgen konnte die Vermisste schwer verletzt in einem Felsband nahe des Obersees aufgefunden werden.

Frau wollte zurück ins Tal

Die Abklärungen ergaben, dass die Frau mit drei weiteren Personen vom Obersee zum Rautispitz wandern wollte. Auf der Höhe der Grapplialp auf 1400 Metern über Meer kehrte die Frau um, während ihre Begleiter weiter Richtung Rauti aufstiegen. Beim Abstieg geriet die Frau in unwegsames Gelände und stürzte bei einem Felsband nahe des Obersees ab.

Bei der Suchaktion waren etwa 25 Einsatzkräfte der Alpinen Rettung Glarnerland, Polizei und Rega im Einsatz. Die Verunfallte wurde in das Unispital Zürich geflogen. Sie befindet sich in kritischem Zustand.

Kletterer stürzt aus Felswand 30 Meter ab

Heute Samstag stürzte am Kletterberg Brüggler im Schwändital ein 39-jähriger Kletterer aus dem Kanton Luzern ab. Er befand sich auf dem Vorstieg, als er aus noch ungeklärten Gründen etwa 30 Meter aus der Wand in das Sicherheitsseil stürzte.

Der Verunfallte wurde von der Rega schwer verletzt geborgen und in das Unispital Zürich geflogen. Der genaue Unfallhergang wird untersucht. Auch er befindet sich in kritischem Zustand.

(red./Kapo GL)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 500 Zeichen