Zwei Opfer nach Anschlag in Christchurch noch in Lebensgefahr

Im Gedenken an die Opfer der Moschee-Attacke: niedergelegte Blumen vor einem Spital in der neuseeländischen Stadt Christchurch.
Im Gedenken an die Opfer der Moschee-Attacke: niedergelegte Blumen vor einem Spital in der neuseeländischen Stadt Christchurch. © KEYSTONE/AP/MARK BAKER
Nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland schweben zwei Menschen immer noch in Lebensgefahr. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich derweil auf 50, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

In einer der beiden Moscheen der Grossstadt Christchurch, wo ein vermutlich rechtsextremistischer Täter am Freitag auf Muslime geschossen hatte, wurde eine weitere Leiche gefunden. Noch 36 Menschen wurden mit teils schweren Schussverletzungen in verschiedenen Spitälern behandelt.

Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem festgenommenen Mann, einem 28 Jahre alten Australier, um einen Einzeltäter handelt. Nach den bisherigen Ermittlungen haben zwei weitere Personen, die ebenfalls schon am Freitag festgenommen wurden, mit dem Anschlag nichts zu tun. Der mutmassliche Täter sitzt nun in Untersuchungshaft. Ihm droht wegen vielfachen Mordes lebenslang Gefängnis.

(SDA)


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