Zwei Tote bei Wanderunfällen

Beim Versuch die Fiamma zu besteigen ist eine 30-jährige Deutsche tödlich verunfallt.
Beim Versuch die Fiamma zu besteigen ist eine 30-jährige Deutsche tödlich verunfallt. © Kantonspolizei Graubünden
Im Kanton Graubünden sind am Samstag gleich zwei Personen beim Wandern tödlich verunglückt. Eine 30-jährige Deutsche stürzte bei Vicosoprano in die Tiefe. In Roveredo ist ein 66-Jähriger tot aufgefunden worden.

Der 66-jährige Mann sei am Samstagnachmittag auf einer Wanderung im Gebiet Monte Laura unterwegs gewesen, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt. Die Polizei habe um 19 Uhr die Meldung der Ehefrau des Verunglückten erhalten, dass dieser nicht an einem vereinbarten Ort eingetroffen sei und vermisst werde. Daraufhin startete die Polizei eine Suchaktion. Der Mann sei schliesslich um 19.40 Uhr im Wald nahe der Alp di Cadin tot aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass er zuvor rund 80 Meter eine steil abfallende und mit Steinen durchsetzte Böschung hinuntergestürzt war. Der Verunglückte wurde mit Hilfe der Rega geborgen. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden klären nun die genauen Umstände des Absturzes ab.

Zu einem weiteren tödlichen Wanderunfall ist es am Samstag in Vicosoprano gekommen. Dort wollten eine 30-jährige Deutsche sowie ein 36-jähriger Deutscher die Fiamma besteigen. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, habe sich kurz vor 17 Uhr auf einer Höhe von rund 2’400 Metern über Meer ein Felsstück gelöst, auf welchem sich die Frau befand. Der Mann sei dabei vom Felsstück touchiert worden, während die Frau über 100 Meter in die Tiefe gestürzt sei. Eine Drittperson habe den Unfall bemerkt und die Rettungskräfte alarmierte. Die Frau konnte von der Rega nur noch tot geborgen werden. Der Mann wurde mit leichten Verletzungen nach Stampa geflogen und von dort mit einer Ambulanz des Spitals Bregaglia ins Spital Samedan transportiert. Auch bei diesem Unfall haben die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Untersuchungen eingeleitet.

(red.)


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