7’500 Franken für Hinweise zum Hundehasser

Cindy Kullik mit ihrem zweiten Hund Chiku.
Cindy Kullik mit ihrem zweiten Hund Chiku. © Reto Martin/St.Galler Tagblatt
Hund Paco von Cindy Kullik ist Ende November vergiftet worden. Um die Person zu finden, die den Giftköder ausgelegt hat, hat Kullik nun eine Prämie ausgesetzt. 7’500 Franken sind bereits zusammengekommen.


Cindy Kullik ist noch immer schockiert: “Ich bin davon ausgegangen, dass Paco einen Apfel gefressen hat. Später fand ich den Hund in der Küche. Völlig apathisch, dehydriert und mit Schaum vor dem Mund. Es war der blanke Horror”, sagt sie gegenüber Radio FM1.

Eine erste Untersuchung bestätigte den Verdacht: Hund Paco hat in Engishofen bei Amriswil Schneckengift gefressen. Ebenfalls klar ist, dass sich in der Region die Fälle in letzter Zeit häuften. Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau: “Im Thurgau haben wir seit Anfang Jahr sechs Vorfälle registriert. Und davon alleine seit November in der Region Amriswil drei Fälle.”

Kullik hat nun einen Prämie ausgesetzt. Sie will sie der Person auszahlen, die den entscheidenden Hinweis zum Hundehasser gibt. Die Prämie wurde von anderen Hundehaltern schon erhöht: Derzeit sind es rund 7’500 Franken.

Wie das St.Galler Tagblatt berichtet, wurde eine Blutprobe des toten Hundes an ein Institut in München geschickt. So soll nachgewiesen werden, welches Gift den Hund tötete. Zudem hat Kullik Anzeige bei der Polizei erstattet.

(red.)


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