21-Jähriger verliert Kollegen und Brille und verirrt sich heillos

Vom Pech verfolgt: Ein Snowboarder verlor in der Dunkelheit seine Gruppe, seine Brille und stürzte rund 30 Meter ab. (Symbolbild)
Vom Pech verfolgt: Ein Snowboarder verlor in der Dunkelheit seine Gruppe, seine Brille und stürzte rund 30 Meter ab. (Symbolbild) © KEYSTONE/MAXIME SCHMID
Eine wahre Pechsträhne hat ein Feriengast am späten Mittwochabend im Skigebiet von Savognin erlebt: Er verirrte sich und stürzte in steilem Gelände 30 Meter tief ab. Nach einer aufwendigen Rettungsaktion wurde er noch in der Nacht in unwegsamem Gelände geborgen.

Der 21-jährige Schweizer verliess kurz nach 22 Uhr zusammen mit Kollegen ein Bergrestaurant im Skigebiet, um mit dem Snowboard ins Tal zu fahren. Unterwegs verlor er den Anschluss zu seinen Begleitern. Er liess sein Snowboard zurück und ging zu Fuss weiter.

Zu allem Übel verlor der junge Mann später im Gebiet Tigignas seine Sehbrille, lief im steilen Wald weiter talwärts und stürzte über Felsköpfe hinunter. Er hatte Glück und verletzte sich nur leicht. Mittels WhatsApp konnte er den Kollegen seinen Standort übermitteln.

Um den jungen Mann zu bergen, standen vier Personen der SAC-Sektion Piz Platta im Einsatz, die Rega, zwei Mitarbeiter der Kantonspolizei und zwei Freunde des Vermissten. Nachdem der Leichtverletzte mit einem Flaschenzug über die Felsköpfe heraufgezogen worden war, flog ihn die Rega um 4 Uhr 30 ins Spital nach Savognin.

(SDA)


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