25-jähriges Basler Top Secret Drum Corps tritt in Windsor auf

Das Top Secret Drum Corps aus Basel tritt vor der Queen auf.
Das Top Secret Drum Corps aus Basel tritt vor der Queen auf. © KEYSTONE/PATRICK STRAUB
Leuchtende und fliegende Schlägel und eine faszinierenden Präzision haben die Basler Trommelgruppe Top Secret bekannt gemacht. Heuer feiert das Korps das 25-Jahr-Jubiläum und tritt an den Geburtstagsfeiern für die Queen auf.

Die abendlichen Geburtstagsparaden für die 90-jährige Königin beginnen am Donnerstag auf dem Gelände von Schloss Windsor. Das Top Secret Drum Corps werde eine rund dreiminütige “Best of…”-Show des aktuellen Programmes bieten, sagte Manager Patrick Stalder zur Nachrichtenagentur SDA.

Das Spektakel mit mehreren hundert Pferden und rund 1500 Musikern, Tänzern und Schauspielern will sich die Queen am Freitag anschauen. Am gleichen Tag seien die Teilnehmer der Parade zu einem königlichen Empfang eingeladen, sagte Stalder weiter. Die Mitglieder des Top Secret Drum Corps seien auch dabei.

Für die Basler ist dies ein weiterer Höhepunkt im laufenden Jahr, in dem das Korps bereits Auftritte am Royal Edinburgh Military Tattoo in Australien und Neuseeland hinter sich hat. Dabei sind die Trommler und Fahnenträger gar keine Berufsmusiker.

Die Karriere der Trommelgruppe begann 1991. Sieben talentierte Tambouren wollten neue Formen der Basler Trommlermusik ausprobieren und einen eigenen Stil suchen. Laut Stalder liessen sie sich dabei von amerikanischen und britischen Elementen inspirieren. Dazu gehörten das Werfen der Schlägel sowie Fechtspiele.

2003 trat die vergrösserte Gruppierung erstmals am Spitzenanlass der Militärmusik, dem Royal Edinburgh Military Tattoo, auf. Seither verzeichnete das Korps viele Auftritte auf der ganzen Welt und am Basel Tattoo. Überall begeistert die Gruppe die Zuschauer mit ihrer Show.

Laut Stalder bilden inzwischen zwölf Trommler, fünf bis sechs Paukenspieler sowie mehrere Fahnenträger das Top Secret Drum Corps. “Wir sind in der Szene zu Botschaftern Basels und der Schweiz geworden”, sagte Stalder.

(SDA)


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